Forschung und Studien

Klinische Studien im Bereich der Kinder- und Jugendonkologie tragen dazu bei, dass Behandlungen, die für Erwachsene entwickelt wurden, bestmöglich auf die spezielle Situation von Kindern und Jugendlichen angepasst werden können. Hier finden Sie einen Überblick aller Studien, sowie Informationen über das Kinderkrebsforschungszentrum.

Aktuelle Studien der Kinder- und Jugendonkologie

AIEOP-BFM ALL 2009 Register

AML-BFM 2012

CML-päd. Register

COSS-Register

CPT Register

CWS 2007-HR

CWS-SoTisaR

DBA 2000

EU-RHAB European Rhabdoid Registry

EuroNet-PHL-C2

EWING 2008 Studie/Register

EWOG MDS 2006

EWOG-SAA 2010

EZH-102

FAR01 Fanconi Anemia (FA) Registry 01

FET-PET 2010

GPOH-MET-Register

HIT-HGG 2007

HIT-REZ-Register

HLH-Registry

I-HIT-MED-Registry

INFORM Registry

IntReALL SR 2010

Kraniopharyngeom 2007

Kraniopharyngeom 2007 / HIT-Endo

LCH-IV-G-2016

LCH-REG-DE-2013

LTR - Register für Lebertumoren

LVS-CPS-R01 (Li-Fraumeni-Syndrome-Cancer-Predisposition-Registry 01)

MAKEI 96

MolecularNeuroPath 2.0 (MNP 2.0)

NB-Register 2016

NHL-BFM Registry 2012

NPC-2014-GPOH-Register

Pediatric Relapsed AML 2010/01

PNET 5MB

Prospective Study Registry of Peripheral Neuroblastic Tumors presenting with spinal canal involvement (SCI)

Register ALL-REZ-BFM

Register AML-BFM-2017

Register Sichelzellkrankheit

Retinoblastom Register

RIST-rNB-2011

RIST-rPB-2015-P

SIOP 2010/GPOH Registerstudie zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem Nephroblastom

SIOP CNS GCT II

SIOP-LGG 2004 Interim / LGG Register

STEP-Register

Kinderkrebsforschungszentrum

Für über 90 % der Kinder und Jugendlichen mit bösartigen Erkrankungen erfolgt die Therapie nach wissenschaftlich gesicherten Behandlungsverfahren. Diese als Therapieoptimierungsstudien (TOS) bezeichneten Verfahren sind der höchste medizinische Standard und werden im Auftrag der deutschen Fachgesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) ständig weiterentwickelt. Bei seltenen Erkrankungen werden individuelle Behandlungspläne gemeinsam mit nationalen und internationalen Fachleuten erstellt.

Das schwäbische Kinderkrebszentrum ist Heimat der Studienzentralen für 2 Therapieoptimierungsstudien der Fachgesellschaft GPOH.

Unter der Leitung von Frau OÄ Dr. Gnekow werden alle Kinder mit niedrig-gradigen Gliomen, die die größte Gruppe der Hirntumoren von Kindern und Jugendlichen bilden, systematisch erfasst. In der europäischen SIOP-LGG Studie arbeiten 12 nationale Studiengruppen aus Europa zusammen. Die Beratungstätigkeiten im Rahmen dieser großen europäischen Studie bedingen eine hohe Kompetenz unseres Teams gerade in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Tumoren des Gehirns,  insbesondere Gliomen.

Das europäische Rhabdoidregister, EU-RHAB, schließt alle Kinder mit rhabdoiden Tumoren im europäischen Sprachraum ein. Bei Rhabdoidtumoren handelt es sich um seltene Tumorerkrankungen, die bevorzugt Kleinkinder betreffen. Die Tumoren sind oftmals im Gehirn lokalisiert, können aber auch Weichgewebe, Muskeln, die Leber sowie die Nieren befallen. Oftmals sind die Tumoren zum Diagnosezeitpunkt metastasiert und haben dann auch schlechte Heilungschancen. Das europäische Rhabdoidregister wird von Professor Dr. Dr. Frühwald geleitet.

Suchen Sie spezielle Information zum Thema Krebs (Leukämien und bösartige Tumoren) bei Kindern und Jugendlichen sowie angeborenen oder erworbenen Störungen der Blutbildung so empfehlen wir die Internetseiten des Kinderkrebsinformationsdienstes www.kinderkrebsinfo.de, in dem Elterngruppen und Fachgesellschaft detaillierte Informationen über die Erkrankungen und Therapie zusammengestellt haben.

Leitung

Prof. Dr. Dr. med. Michael Frühwald

Chefarzt I. Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum Augsburg
Leitender Arzt Schwäbisches Kinderkrebszentrum Augsburg
Sprecher des klinischen Ethikkomitée Klinikum Augsburg

Schwerpunkt: Kinder-Hämatologie und –Onkologie (2006, Münster)
Zusatzbezeichnung: Kinderpalliativmedizin (2007, Münster)

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