Palliativstationen

Die Palliativstation 5.9 (Klinikum Augsburg) und die Station 2.3 (Klinikum Süd, Augsburg-Haunstetten) sind Stationen des Interdisziplinären Zentrums für Palliative Versorgung am Klinikum Augsburg. Ein Team aus Ärzten, Pflegenden, Seelsorgern, Sozialarbeitern, Psychoonkologen, Physiotherapeuten, Musiktherapeuten und ehrenamtlichen Helfern, kümmert sich um die Belange von Patienten und ihren Angehörigen.

Durch eine qualifizierte, ganzheitliche und kreative Pflege wird Lebensqualität bei größtmöglicher Selbstbestimmung gewährleistet.

Die Palliativstation 5.9 verfügt über acht Ein- und Zweibettzimmer, ein großes Wohnzimmer als Raum der Begegnung für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter, Terrassen an allen Patienten zugänglichen Räumen, Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige, behindertengerechte Bäder, vor allem aber ein deutlich höherer Personalschlüssel ermöglicht eine individuelle Behandlung und Betreuung. In dem ansprechend gestalteten Raum der Stille können sich Patienten und Angehörige zurückziehen.

Die Palliativstation 2.3 in Augsburg-Haunstetten (Klinikum-Süd) verfügt über weitere acht Einbettzimmer.

Aufnahmekriterien der Palliativstationen

  • Es liegt eine fortgeschrittene, nicht mehr heilbare Erkrankung vor, die einer qualifizierten Behandlung bedarf.
  • Es handelt sich um ambulant schwer beherrschbare Beschwerden wie z.B. starke Schmerzen, Atemnot, unkontrollierbares Erbrechen oder schwere psychische Beschwerden.
  • Die Patienten sind über den Stand der Erkrankung aufgeklärt und mit einer palliativen Therapie einverstanden.
  • Die Patienten sind darüber informiert, dass nur eine begrenzte Aufenthaltsdauer möglich ist. Die Behandlungsdauer ist in der Regel limitiert auf 10 - 14 Tage. Die ambulante Weiterversorgung wird von uns als Teil des Palliativkonzeptes sorgfältig vorbereitet.

Gegen eine Aufnahme sprechen: Erwartungen und Hoffnungen bezüglich einer „neuen" Diagnostik oder „neuen" Heilungsmöglichkeit.

Anmeldung eines Patienten

Wissenswertes für den Patienten

Palliativmedizin kann viel für Sie und Ihre Angehörigen tun, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist.

  • Moderne Methoden der Schmerztherapie helfen, Schmerzen zu reduzieren.
  • Weitere Beschwerden infolge Ihrer Erkrankung wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Atemnot, Schwächegefühl, Angst und Depression können ebenfalls zufriedenstellend gelindert werden

Unsere Ziele sind:

  • Linderung von Leid durch Behandlung von körperlichen Beschwerden.
  • Erhalt von Lebensqualität.
  • Beachtung der psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse.
  • Wahrung der Selbstbestimmung.
  • Entscheidungsfindung und Erstellung oder Anpassung einer Patientenverfügung
  • Berücksichtigung der Bedürfnisse der Angehörigen.
  • Betreuung in der Sterbephase
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