Angebote und Leistungen

Operative Kompetenz

Sämtliche OP-Verfahren der Tumortherapie bei gynäkologischen Krebserkrankungen werden von erfahrenen und spezialisierten Operateuren durchgeführt. Einen besonders hohen Stellenwert genießt dabei die „Schlüssellochchirurgie“ (Laparoskopie) als minimal-invasives Verfahren. Das heißt, die gesamte Operation kann durch mehrere kleine Zugänge (ca. 5 Millimeter) erfolgen, ohne dass ein Bauchschnitt nötig ist. Es ist sogar möglich sehr ausgedehnte Tumoroperationen mittels Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchzuführen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass der Eingriff für unsere Patientinnen weniger belastend ist und die Heilung nach einer Operation meist deutlich schneller verläuft.

„Schlüssellochchirurgie“ (Laparoskopie) – Auswahl an gängigen OP-Verfahren:
  • laparoskopische radikale Hysterektomie („Wertheim-Meigs-Operation“)
  • laparoskopische radikale Entfernung des Beckenlymphknoten  („pelvine Lymphknotendissektion“)
  • laparoskopische radikale Entfernung des Lymphknoten an Hauptschlagader und Hohlvene (Aorta und Vena Cava, d.h. „paraaortale Lymphknotendissektion“)
  • laparoskopische Netzresektionen („laparoskopische Omentektomie")
  • laparoskopische Verlagerung der Eierstöcke aus dem Becken („Ovariopexie“, z.B. vor Bestrahlung)
  • laparoskopische Gebärmutterentfernung +/- Eierstock und Eileiterentfernung
 Offene OP-Verfahren (Laparotomie) – Auswahl an OP-Verfahren
  • „Mehr-Organ-Eingriffe“ (multiviszerale Resektion) mit gemeinsamer OP-Planung aller beteiligten, chirurgischen Disziplinen (z.B. Darm- und Viszeralchirurgie, Urologie, etc.) 
  • Plastische Rekonstruktionen nach Tumorentfernung (u.a. gemeinsam mit Plastischer Chirurgie)
  • Wächterlymphknoten-Konzept („Sentinel Node“)
  • Entfernung des Bauchfells („Peritonektomie“)
  • Entfernung von fortgeschrittenen bösartigen Tumoren oder Rezidiven,u.U. unter Mitnahme der Nachbarorgane Blase und/oder Darmteilstück („Eviszeration“)
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