Sentinel-Lymphknoten-Zentrum

Das Sentinel-Kompetenzzentrum koordiniert die "Sentinel- Technik" mit radioaktiven Substanzen zur präoperativen Darstellung und intraoperativen Lokalisation des so genannten Wächterlymphknotens bei bösartigen Erkrankungen der Haut, der Brust, der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane sowie im Hals-Nasen-Ohren-Bereich.

In Zusammenarbeit der

werden bereits seit Jahren regelmäßig Kurse zur Darstellung und intraoperativen Lokalisation des "Wächterlymphknotens" (sentinel lymph node) bei Tumoroperationen durchgeführt.

Alle Teilnehmer an dieser in Augsburg äusserst intensiven und fruchtbaren interdiziplinären Zusammenarbeit sind sich einig, dass die Methode mehr zu leisten vermag, als in manchen bisher veröffentlichten Konsensuspapieren - die immer einen minimalen Konsens darstellen - zum Ausdruck kommt. So ist im Klinikum Ausburg regelhaft ein nuklearmedizinischer Kollege bei der SLNE im OP anwesend, um den Operateur vor Ort anhand der Lymphszintigraphie und mit der Gammasonde bei der Suche nach dem/den zu entfernenden Lymphknoten zu unterstützen.

Das bereits erarbeitete Wissen und die etablierten Methoden bei der 'radioguided surgery' und SLNE sollen im Rahmen des Zentrums sowohl anderen Kliniken in unserem Hause als auch interessierten Ärzten und MTAs aus ganz Deutschland zur Verfügung gestellt werden.

Von der Stabsstelle für Physik und Strahlenschutz wurden Gammasonden mehrerer Hersteller verglichen (s. Tabelle im englischen Artikel) und Kriterien für den praktischen Gebrauch aufgestellt:

Auskünfte und Anmeldung zu den Kursen erhalten Sie über das Chefsekretariat.

Karte ausblenden