Plastische und rekonstruktive Chirurgie

Aus dem Bereich der plastisch-ästhetischen Gesichtschirurgie bildet die funktionelle und ästhetische Korrektur der Nase einen unserer Schwerpunkte.

Eine Formveränderung der äußeren Nase kann angeboren sein, im Laufe des Wachstums erworben werden oder durch einen Unfall entstehen. Die häufigsten kosmetisch beeinträchtigen Nasenformen sind die Höcker- und/oder Schiefnase. Diese äußeren Formstörungen gehen meist auch mit einer veränderten Anatomie im Naseninneren einher, sodass zusätzlich eine störende Nasenatmungsbehinderung bestehen kann. Durch eine Kombination aus funktioneller und ästhetischer Chirurgie der Nase können beide Probleme behoben werden, ein solcher Eingriff wird als funktionelle Septorhinoplastik bezeichnet. Hierzu verwenden wir meist chirurgische Zugänge über den Naseneingang und den Nasensteg, gelegentlich wird auch ein kleiner Schnitt an der Nasenwurzel notwendig. Bei starken Formveränderungen kann die Transplantation von Ohr- oder Rippenknorpel zur Rekonstruktion der Nase erforderlich sein.

Fehlbildungen der Ohrmuschel sind meist angeboren, die häufigste Form ist das abstehende Ohr. Meist liegt dabei ein zu tiefer Ohrtrichter mit einer unzureichenden Faltung der oberen Ohrmuschel vor. Die plastische Korrektur der Ohrmuschel wird am häufigsten im Vorschulalter durchgeführt und ist in unserer Klinik in der Regel ein ambulanter Eingriff in Vollnarkose. Die Ohranlegeplastik ist ein komplexer Eingriff und wird je nach gegebener Form der Ohrmuschel individuell angepasst. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, ist ein spezieller Kopfverband für zehn Tage und das anschließende Tragen eines Stirnbands nötig.