Forschung

Die Grundlage für neue erfolgreiche Therapien in der Behandlung von Krebserkrankungen wird im Labor gelegt. Im Labor werden zum einen neuartige Medikamente oder Kombinationen von Medikamenten untersucht, zum anderen wird an der Aufklärung der Ursachen von Tumorerkrankungen gearbeitet. Dies nennt man präklinische Forschung, weil die Erkenntnisse nicht in der Klinik, sondern im Labor gewonnen werden.
Werden aus der Arbeit im Labor heraus Erkenntnisse gewonnen, die so vielversprechend sind, dass eine deutliche Verbessung der Therapie für Patienten zu erwarten ist, dann können diese Erkenntnisse ion klinischen Studien geprüft werden. In der Hämatologie/Onkologie handelt es sich hierbei vor allem um die Prüfung neuer Medikamte, welche die Standarttherapie nochmals verbessern sollen. (s. auch Klinische Studien)

Ein Schwerpunkt in der II. Medizinischen Klinik ist z.B. ein Forschungsprogramm zur allogenen Stammzelltransplantation bei Leukämie- und Lymphomerkrankungen, koordiniert von Prof. Dr. Christoph Schmid.

Des Weiteren ist Prof. Dr. Martin Trepel Universitätsprofessor für Molekulare Krebstherapie am Universiätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo seine Arbeitsgruppe an der Erforschung zelltypspezifischer Merkmale insbesondere von Tumorgewebe arbeitet, die sich für eine zielgerichtete Therapie eignen.

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