Gesundheitskolumne

Jeden zweiten Sonntag informieren unsere Chefärzte in der neuen Gesundheitskolumne über aktuelle Tipps und Trends aus der Medizin:


18.12.2011

Glatteis- und Schnee-Unfälle

Mit der Kälte kommen auch wieder die typischen Winterunfälle. Unter den Patienten befinden sich viele Ski- und Snowboardfahrer aber auch ältere Menschen, die nach Glatteisstürzen die Unfallchirurgie bevölkern.

Prof. Dr. Dr. h.c. Edgar Mayr
Prof. Dr. Dr. h.c. Edgar Mayr, Chefarzt der Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Die häufigste Verletzung bei Snowboardfahrern ist der Bruch der Speiche nahe dem Handgelenk. Handschuhe mit speziellen Protektoren bieten einen guten Schutz. Unverzichtbar für Wintersportler ist heute das Tragen eines Helms auf der Piste. Denn nur so lassen sich lebensbedrohliche Schädel-Verletzungen reduzieren. Die Wirbelsäule schützt ein Rückenprotektor. Doch bei schweren Stürzen mit hoher Geschwindigkeit ist auch damit kein 100%iger Schutz geboten. Nicht der Sport, sondern eine Fraktur aufgrund eines Sturzes auf Schnee und Eis führt ältere Menschen ins Klinikum. Um sich diesem Risiko gar nicht erst auszusetzen, sollten ältere Mitmenschen bei Glätte möglichst nicht vor die Tür gehen. Lässt sich ein Ausflug ins Frei nicht vermeiden, dann nur mit Gehstock oder einem Rolator, um sicheren Halt zu haben.

Links

Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie


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