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03.11.2010Staatssekretärin Melanie Huml besuchte Klinikum AugsburgGesundheitsversorgung für Jung und Alt im BlickpunktAm 3. November 2010 besuchte Staatssekretärin Melanie Huml vom Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit das Klinikum Augsburg, um sich über die Arbeit des Fördervereins mukis, das neue Eltern-Kind-Zentrum sowie die VITA-Station für Alterstraumatologie zu informieren. Melanie Huml, die selbst früher als Ärztin am Bamberger Krankenhaus gearbeitet hatte, war sichtlich beeindruckt vom Angebot und dem Engagement am Klinikum Augsburg. „Wir freuen uns, den Neubau des Eltern-Kind-Zentrums mit 27 Millionen Euro durch den Freistaat zu unterstützen.“
Schon heute gibt es jedoch für hochbetagte Patienten auf der anderen Seite eine umfassende interdisziplinäre Betreuung: Die VITA-Station ist eine unfallchirurgische Akutstation des Klinikums Augsburg mit 44 Betten für geriatrische Traumapatienten. Diese sind im Durchschnitt 83 Jahre alt. „Ziel der VITA ist die Minimierung des individuellen, gesundheitlichen Bedrohungspotentials einer muskuloskeletalen Erkrankung, meist einer sturzbedingten Altersfraktur“, erklärt Schmidtke. „Alte Patienten sind erheblich durch einen Verlust von Selbsthilfefähigkeit mit anschließender Pflegebedürftigkeit bedroht. Auch die hervorragenden Fortschritte der chirurgischen und intensivmedizinischen Methoden in den letzten Jahrzehnten haben daran nichts geändert.“ Der VITA-Ansatz geht davon aus, dass mit der Einbeziehung über die chirurgische Versorgung hinausgehender Aspekte deutlich bessere Ergebnisse für die Patienten erzielt werden können. Daher rückt die VITA das Management der alterstypischen Multimorbidität von Anfang an in den Mittelpunkt. In den bisherigen Strukturen konnte dies oft nur spät, punktuell oder gar nicht gewährleistet werden. „Die ersten Projektergebnisse sind sehr ermutigend: Es gelingt, Komplikationen und daraus resultierende Pflegebedürftigkeit bei alterstraumatologischen Patienten deutlich zu reduzieren“, so Schmidtke. „Das ist ein deutlicher qualitativer Gewinn für die Patienten, der gleichzeitig Kosten senkt.“ Beim Besuch der Staatssekretärin Melanie Huml waren zum Schluss Jung und Alt vereint: Auf der Plaza der VITA-Station, einer Begegnungsstätte inmitten der Klinik, trafen die Senioren mit dem Maskottchen der mukis zusammen: Ein Känguru steht für den Förderverein, der Mütter und Kinder unterstützen will. Inmitten des Stationsalltags mit altersgerechter Physiotherapie war es Teil der bunten Abwechslung und verband die Idee des neuen Eltern-Kind-Zentrums mit der VITA-Station für Alterstraumatologie. Mehr Informationen über den Förderverein mukis gibt es im Internet auf www.mukis-augsburg.de sowie zu den Angeboten des Klinikums Augsburg auf www.klinikum-augsburg.de. Spendenkonten des Fördervereins mukisStadtsparkasse Augsburg, BLZ 720 500 00, Konto 31617 |
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Die Staatsekretärin folgte der Einladung des Landtagsabgeordneten Max Strehle, der im vergangenen Jahr den Förderverein mukis für das neue Schwäbische Mutter-Kind-Zentrum, also die die Verbindung von Familienstation, Geburtshilfe und Kinderklinik, ins Leben gerufen. Nach wenigen Monaten kann er stolz vermelden, „dass die ersten 100.000 Spendengelder durch größere und kleinere Spendenaktionen eingegangen sind.“ Strehle ist Verwaltungsratsmitglied am Klinikum und hofft darauf, dass der Baubeginn des neuen Eltern-Kind-Zentrums im Frühjahr 2011 als Signal von der Bevölkerung verstanden wird: „Jetzt geht es los!“ Denn neben der öffentlichen Finanzierung sind für den Ausbau der Wöchnerinnenstationen auch Spendengelder notwendig, um ein optimale Lösung zu realisieren. Auch Staatsekretärin Melanie Huml weiß, dass ein Ersatz der Kinderklinik „dringend notwendig“ ist. Das neue Zentrum mit Verbindung von Operationsbereich, Kreißsaal, Kinder-Intensivstation sowie Familienstation ist eine „wichtige Wand-an-Wand-Lösung“. Damit stellt das neue Eltern-Kind-Zentrum den ersten Bauabschnitt der weiteren Maßnahmen des Klinikums Augsburg im Rahmen des Masterplans dar. „Wir krempeln die Ärmel hoch und legen los“, so Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke. In kurzer Bauzeit soll das moderne Zentrum realisiert werden, sodass 2013 eine integrierte Versorgung stattfinden kann.