Stabsstelle Unternehmenskommunikation und Marketing

Medieninformationen des Klinikums Augsburg

25.08.2010

Weitere Verbesserung in der Sterilgutversorgung am Klinikum Augsburg

Gerade im eigenen Arbeitsbereich haben Mitarbeiter häufig Ideen, wie etwas schneller, besser, einfacher, also effizienter oder effektiver gemacht werden kann. Mit „!MPULS", dem Ideenmanagement-System am Klinikum Augsburg, sollen Mitarbeiter angeregt werden, sich mit ihrem Wissen und Engagement einzubringen: „Wie wir uns immer mehr verbessern können, wissen meist die Mitarbeiter unmittelbar vor Ort am Arbeitsplatz. Wie kann man den Arbeitsalltag effizienter, patientenorientierter und auch wirtschaftlicher gestalten? Über 5.000 Mitarbeiter haben darauf die Antworten", so Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke. Am 19. August 2010 zeichnete Schmidtke den stellvertretenden Leiter der Sterilgutversorgung, Peter Jung, für seine Idee zur Kosten sparenden Alternative zur Aufbereitung von so genannten Kochsalzschüsseln, die im Operationsbereich täglich mehrfach benötigt werden, aus.

Diese wurden bislang in einem aufwendigen und kostenintensiven Verfahren aufbereitet, um den hygienisch einwandfreien Zustand zu gewährleisten. Durch die Einführung eines neuen Produkts, das von Peter Jung getestet und von den Mitarbeitern des OPs umfassend geprüft wurde, kann die sterile Aufbereitung dieses OP-Instruments nun kostengünstig ersetzt werden: Eine spezielle Folie deckt die Schüssel keimfrei ab, sie nimmt die Kochsalzlösung selbst auf und bietet den OP-Pflegekräften eine optimale und einfache Handhabung. „Zudem werden Maschinenkapazitäten, Energie, Wasser und über zehn Tonnen Transportkapazitäten pro Jahr eingespart", erklärt Peter Jung. Damit zeigt sich das Klinikum als umweltbewusstes Krankenhaus. So spart das Klinikum Augsburg rund 20.000 Euro jährlich und minimiert das Aufkommen der Sterilisierung von Kochsalzschüssel um rund 90 %. „Die Idee von Peter Jung ist beispielhaft", sagt Vorstand Alexander Schmidtke und dankt dem stellvertretenden Leiter der Sterilgutversorgung gleichzeitig auch für sein persönliches Engagement, als das Klinikum im August kurzfristig die Versorgung der Lieferung von Sterilgüter für zwei Münchner Kliniken übernommen hat.

Das Ideenmanagement am Klinikum Augsburg hat vier Zielrichtungen: „Die Kreativität der Mitarbeiter soll für den Verbesserungsprozess genutzt und die vorhandenen Ressourcen effizient eingesetzt werden", so Susanne Gottlob vom Qualitätsmanagement des Klinikum Augsburg. „Damit werden alle Möglichkeiten zur Prozess- und Ergebnisoptimierung ausgeschöpft und die Chancen zur Kostensenkung wahrgenommen." Das Ideenmanagement des Klinikums Augsburg trägt die Bezeichnung „!MPULS" mit dem Leitspruch „Ihre Idee bringt uns weiter!". Der Initiator von Veränderungen kann persönlich für seine Idee eine Umsetzungsprämie erhalten, die im Einzelfall und bei entsprechender Verbesserung im Klinikum Augsburg bis zu 25.000 Euro betragen kann.

Vorankommen will das Klinikum gemeinsam mit seinen über 5.300 Mitarbeitern vor allem in den Bereichen der Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie der Qualität der medizinischen Dienstleistungen, aber auch der Arbeitsbedingungen und -abläufe wie Arbeitssicherheit oder Hygiene. Seit vor knapp vier Jahren mit einem neuen Prämiensystem für umgesetzte Ideen begonnen wurde, erhielten schon mehrere Mitarbeiter eine Umsetzungsprämie von mehr als 1.000 Euro.

Foto v.l.n.r.:
Susanne Gottlob vom Ideenmanagement "!MPULS", Dr. Dirk Richter, medizinischer Direktor, Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke, Ideengeber Peter Jung, stv. Leiter der Zentralen Sterilgutversorgung, und Pflegedirektor Johannes Wilhelms.

 

 


zurück

Kontakt & Ansprechparnter

Stabsstelle Unternehmens-
kommunikation und Marketing

Telefon 0821 400-4836
E-Mail schreiben