Aktuelle Pressemitteilungen des Klinikums Augsburg
09.09.2011Eine Investition in die Gesundheit unserer KinderMinisterpräsident Horst Seehofer besucht das Klinikum Augsburg und legt den Grundstein für die Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat am 9. September 2011 gemeinsam mit Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und dem stv. Landrat MdL Max Strehle sowie Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke den Grundstein für den Neubau der Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben gelegt. Seehofer würdigte das 40-Millionen-Euro-Projekt als „Aushängeschild für ein modernes und soziales Bayern“: „Wir investieren hier gemeinsam in das Wohlergehen und die Gesundheit unserer Kinder und damit in die Zukunft unseres Landes. Die neue Kinderklinik stärkt die medizinische Versorgung in Schwaben. Der Ausbau der Spitzenmedizin bringt den medizinischen Fortschritt zum Patienten und ist zentraler Baustein der Zukunftsstrategie Aufbruch Bayern.“ Investition in die Gesundheit der RegionMinisterpräsident Horst Seehofer besuchte das Klinikum im Rahmen des Programms „Aufbruch Bayern“ und überzeugte sich bei der Klinikum-Leitung, bei Chefärzten und Pflegekräften sowie vielen Mitarbeitern vom eingeschlagenen Verbesserungskurs: „Wir haben die wirtschaftliche Sanierung eingeleitet und investieren jetzt in die medizinische Versorgung der Zukunft für die Region Schwaben mit zwei Millionen Bürgern“, betont Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke. Für die Generalsanierung des Großkrankenhauses stellt der Freistaat Bayern insgesamt 300 Millionen Euro sowie weitere 50 Millionen Euro für besondere Medizingeräte-Ausstattung in den nächsten zehn Jahren bereit. Neues und modernes Endoskopie-Zentrums
Schon heute profitieren die Patienten von einer modernen Endoskopie-Abteilung, die zu den größten in Deutschland zählt und mit ihrer besonderen Ausstattung als Referenzzentrum eines weltweit führenden Endoskop-Herstellers fungiert. Außerdem konnte sich Ministerpräsident Horst Seehofer bei einem Rundgang davon überzeugen, weshalb das Klinikum im Rahmen der Generalsanierung ein neues Zentrum für Intensivmedizin errichten will: „Im Rahmen des demographischen Wandels wird der Bedarf an Intensivbetten zukünftig doppelt so hoch sein wie heute“, betont der Medizinische Direktor des Klinikums, Priv.-Doz. Dr. Dirk Richter. Ein Zentrum für Intensivmedizin entsteht
Um den Engpass an intensiv-medizinischen Betten in der Versorgung der Patienten zu verringern, hat das Klinikum Augsburg kurzfristig 19 Intermediate Care Betten eingerichtet. Diese spezielle Überwachungsstation wird für die kommenden vier Jahre insbesondere für die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, die I. Medizinische Klinik, die Neurochirurgische Klinik und die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie zur Verfügung stehen, bis das neue Zentrum für Intensivmedizin mit rund 160 Betten fertig gestellt ist. Außerdem besuchte der Ministerpräsident den neuen Operationsbereich am Klinikum, der die bestehende OP-Kapazitäten ausweitet und auch während der Sanierung des Zentralen Operationsbereiches, in dem jährlich rund 23.000 Operationen stattfinden, zur Verfügung steht. Diese Modernisierungsmaßnahme ermöglicht Chirurgen neue Eingriffsmethoden und verfügt neben einem hellen und mit Tageslicht erleuchteten Ambiente insbesondere auch die Voraussetzungen, um „Schlüsselloch-Operationstechniken“ optimal durchzuführen. „Wand an Wand“-Lösungen für die Gesundheit von Familien
Außerdem besuchte Ministerpräsident Horst Seehofer die Familienstation und begrüßte ein Kind, das bei der 1.000 Geburt des Jahres am Klinikum zur Welt kam. Besonders gratulierte Horst Seehofer auch einer Mutter, die am 8. September nicht nur ihren Geburtstag und ihre Hochzeit, sondern auch die Geburt ihres Kindes überraschend feiern konnte. Die heutige Familienstation und die Geburtshilfe soll ab Ende 2013 in die neue Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben integriert werden, um im Anschluss an das Klinikum Augsburg unter einem Dach die Kinderkliniken, die Kinderchirurgie und die Geburtshilfe mit Kreißsaal und Kinderintensivstation „Wand an Wand“ zu vereinen. „Das ist die sympathischste Baustelle in Augsburg“, betonte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Vorsitzender des Klinikum-Verwaltungsrates. Ein Stück Aufbruch und Modernisierung werde sichtbar. Unterstützung des Freistaats Bayern
Die neue Kinderklinik Augsburg mit dem Mutter-Kind-Zentrum Schwaben unterstützt der Freistaat mit rund 36 Millionen Euro: Die Finanzierung erfolgt über das Jahreskrankenhausbauprogramm und über die vom Bayerischen Landtag beschlossene Zuweisung außerhalb des Bayerischen Krankenhausgesetzes für das Mutter-Kind-Zentrum (9 Millionen Euro). Green Hospital - eine moderne Vision für die Zukunft des Krankenhauses
mukis helfen der neuen Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben
Der Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche, Schwäbisches Mutter-Kind-Zentrum e.V. unterstützt Bau und Betrieb der neuen Kinderklinik im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. „Wir wünschen uns, dass viele Menschen sich mit „ihrer“ Kinderklinik Augsburg und dem Mutter-Kind-Zentrum Schwaben identifizieren“, so MdL Max Strehle, der sich als Vorsitzender mukis für die neue Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben engagiert. Bis jetzt hat der Förderverein rund 300.000 Euro gesammelt, bei der Grundsteinlegung hat CSU-Fraktionschef Georg Schmid aus Donauwörth mit 5.000 Euro aus einer Stiftung zudem unterstützt. Gerade Patenschaften und Spenden ermöglichen beispielsweise eine gezielte zusätzliche Förderung der Medizintechnik oder die erweiterte Ausstattung der Patientenzimmer. Insbesondere die Kinderradiologie liegt den mukis am Herzen, da diese nicht aufgrund des Förderrechts nicht vom Freistaat – „der sonst unser Zentrum hervorragend unterstützt“, so Strehle – finanziert werden kann. Mehr Informationen zu den mukis gibt es auf www.mukis-augsburg.de. Beitrag der Bayerischen Staatskanzlei bei YouTube
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Beim Neubau des Klinikums wird der „Green-Hospital-Gedanke“ verfolgt: Teil der Baumaßnahme ist die energetische Gebäudeoptimierung mit dem Ziel einer deutlichen Unterschreitung der Energieeinsparverordnung und weitere Maßnahmen des Green-Hospital-Konzepts, unter anderem die Verwendung umweltfreundlicher Materialien. „Wir wollen nachhaltig in die Medizin für die Region investieren, die Rahmenbedingungen nicht nur neu gestalten, sondern insbesondere auch modernisieren, um den Ansprüchen unserer Patienten und aller Menschen in der Region gerecht zu werden“, erklärt Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke den Kurs des Masterplans bis zum Jahr 2020.