Klinikweite News


11.08.2009

Keine Angst vor der Spritze

Capito-ABC: Heute geht es im Medizin-ABC um den kleinen Piks

Wohin kann man überall eine Spritze bekommen?

Spritzen werden am häufigsten in einen Muskel gegeben. Der befindet sich oft am Oberarm oder am Oberschenkel. Auch Venen eignen sich gut, um dorthin eine Spritze zu bekommen. Venen sind die blauen Adern, die du unter deiner Haut sehen kannst. Sie bringen das Blut zum Herzen zurück.

 

 

Kann man mit einer Spritze nur etwas in den Körper hineinbringen?

Oft wird etwas in den Körper gespritzt. Das können Medikamente, aber auch Impfstoffe sein. In die Venen wird häufig Blut gegeben, zum Beispiel bei Blutmangel nach einem Unfall mit stark blutenden Wunden. Das nennt man dann eine Bluttransfusion. Man kann aber auch Blut aus den Venen herausholen, um es dann im Labor nach Krankheiten zu untersuchen.

 

 

Gibt es Spritzen, die nicht wehtun?

Je schärfer die Spritze, desto weniger Schmerzen beim Piks. Zusätzlich gibt es betäubende Cremes auf speziellen Pflastern, die dich die Spritze nicht mehr spüren lassen. Du brauchst also keine Angst vor Spritzen zu haben.

 

 

Kannst du dir selber eine Spritze geben?

Wer Spritzen geben will, muss gründlich ausgebildet sein. Sonst drohen etwa schwere Entzündungen. Viele Kinder, die an der Zuckerkrankheit leiden, müssen aber lernen, sich selber zu spritzen. In den Spritzen ist das Medikament Insulin. Und das benötigt der Körper dieser Kinder. Sie können damit fast genauso selbstständig und aktiv sein wie du.

 

 

Diese Folge unseres Medizin-ABC hat Gernot Buheitel geschrieben. Er ist Chefarzt an der Klinik für Kinder und Jugendliche des Klinikums Augsburg.

 

 

Hier gelangen Sie zum Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 10.08.2009

 


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